Estland Trekking 09
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[Bearbeiten] Gesamtübersicht
- Anfangs- und Endpunkt, Dauer
- Start in Pärnu
- Rückfahrt ab Tartu
- in Estland waren wir genau 14 Tage
- Anreise
- Mit Eurolines ab Stuttgart
- Die Busfahrt ist recht lang, wir sind um 8:00 Uhr morgens los, waren abends in Berlin und sind die Nacht über durch Polen. Erst am nächsten Abend sind wir dann in Pärnu angekommen. Die Rückfahrt dauerte etwa gleich lang. Man braucht eine Menge Sitzfleisch, aber so arg schlimm wie es klingt ist es nicht.
- Wir sind hin und zurpück in Riga umgestiegen.
- Jahreszeit
- erste Hälfte der Baden-Württembergischen Sommerferien
- Die Esten:
- Die Esten sind zwar eher skandinavisch kühl, aber immer sehr hilfsbereit und sehr gastfreundlich.
- Englisch hilft einem nur in den Städten und bei Einrichtungen wie Touri-Infos wirklich weiter. Besonders bei älteren Esten in den Dörfern kommt man nur mit Estnisch oder Russisch weiter. Wir hatten eine Russlanddeutsche Teilnehmerin, was ein Riesenvorteil war.
- Einkaufen:
- Läden haben in den Städten abends sehr lange auf, teilweise sogar bis 23:00 Uhr. In den Dörfern haben die Läden nicht so lange auf, außerdem ist Frischzeugs dort oft Mangelware. Brot und haltbare Sachen wie Reis, Polenta, Grieß... gibt es aber immer.
- Es gibt auch in großen Läden keine H-Milch, sondern nur Frischmilch. Die ist im Rucksack bei warmem Wetter nur zwei Tage haltbar.
- In Estland kann man überall Müsli kaufen, es kommt dort wie beispielsweise Backzutaten direkt aus Deutschland und ist auch auf deutsch beschriftet.
- Bus und Bahn:
- Busse fahren in fast jedes kleine Dorf, aber nur 1-2 mal am Tag. Daher sind wir morgens öfters sehr früh los.
- Busse kosten für dieselbe Busstrecke nicht immer den selben Preis, sondern unterscheiden sich nach Tageszeit und Busgesellschaft.
- An Bushaltestellen gibt es fast nie Fahrpläne, sondern nur an Busbahnhöfen in größeren Städten. Wir haben die Karten dann immer abgeknipst und bei Bedarf im Display des Fotos nachgeschaut, ETKNRLP entspricht MoDiMiDoFrSaSo. Busse auf dem Festland findet man auf www.bussireisid.ee (estnisch und englisch), Busse in Saaremaa auf www.saarebussijaam.ee (nur estnisch, aber ähnlich zu bedienen wie www.bussiresid.ee).
- Züge sind bei Einzelfahrkarten billiger als Busse, das Busnetz ist aber sehr übersichtlich geworden seit der Privatisierung der estnischen Bahn. Die Homepage lautet www.edel.ee, ist aber nur auf estnisch. Gruppenrabatte gibt es im Zug im Gegensatz zu den Bussen, bei uns wäre die elfte Person kostenlos gewesen. Schülerrabatte gibt es bei Bus und Bahn nur mit internationalem Schülerausweis, nationale werden nicht akzeptiert.
- Internet:
- Die Esten haben laut Gesetz Anspruch auf kostenloses Internet. In Büchereien und Touri-Infos sind das Rechner mit Touchscreen, außerdem gibt es in den Städten WIFI-Punkte, also offene unverschlüsselte Funknetze. Mit Laptop oder WLAN-fähigem Handy kann man dann bequem surfen.
- Wer ein Handy hat, mit dem man Surfen kann, sollte es mitnehmen. Mein Windows-Handy konnte mit dem vorinstallierten Internet Explorer leider http://www.bussireisid.ee und http://www.saarebussijaam.ee nicht richtig darstellen, das Auswahlmenü mit dem Start- und Zielort funktionierte nicht. Vermutlich ein JavaScript-Problem. Aber die Suche nach einem Campingplatz ist mit Internet recht einfach. Leider hat Surfen bei meinem Handy recht viel Strom benötigt, man muss bei mehreren Tagen ohne Steckdose dann mit einer Akkuladung irgendwie zurechtkommen.
- Kartenmaterial:
- Der BDP hat keine eigenen Karten, wir haben die von Barbara Kleine von Estland 2008 geliehen. Speziell die Wanderkarten von Saaremaa sind sehr detailiert und superhilfreich.
- Für den Soomaa-Nationalpark, in dem die 2008er Freizeit nicht war, hatten wir keine brauchbaren Karten dabei. Wir haben uns nach vor Ort am Wegrand abgeknipsten Karten und ebenfalls abfotografierten Google-Maps-Karten orientiert. Die Homepage des Nationalparks (http://www.soomaa.ee) hat eine Google-Karte mit Wegpunkte und Wanderwege verlinkt. Bis auf den zugewachsenen Weg von Aesoo nach Riisa war diese Karte sehr gut und für uns absolut ausreichend. Für Soomaa hätte es evtl. noch Karten aus Sowjetarmee-Zeiten gegeben, die aber zu alt gewesen wären, um uns weiterzuhelfen.
- Geld und Währung
- In Estland gibt es die Estnische Krone als Währung. Sie ist direkt an den Euro gekoppelt und hat auch einen festen Umrechnungskurs, 15,6466 EEK sind 1 Euro. Achtung: Diesen festen Umrechnungskurs gibt es aber nur in Estland!!! In Deutschland geben die Banken einem einen Wechselkurs, dass es einem die Tränen in die Augen treibt. Während man am Geldautomaten in Estland ca 6 Euro Gebühr bezahlt und den offiziellen Kurs von 15,6466 bekommt, kommen in Deutschland über einen schlechteren Wechselkurs und ca. 10 Euro Bearbeitungsgebühr schnell fast 20% der Gesamtsumme an Gebühren zusammen! Geldautomaten gibt es in jeder größeren Stadt, da kann man nach Ankunft des Europabusses problemlos Geld abheben. Daher kein Geld in Deutschland wechseln!
- Links:
- http://www.wikipedia.de/wiki/Estland mit allen von dort verlinkten Artikeln über Städte und Naturparks.
- http://www.estlandia.de
- Fazit
- Eine super Freizeit! Das Land ist wunderschön, die Leute klasse. Trotz der geringen Größe des Landes und zahlreicher Busfahrten im Land haben wir nicht einmal die Hälfte des Landes gesehen. Die Gruppe war auch klasse, es hat uns riesigen Spaß gemacht, diese Freizeit zu teamen.
[Bearbeiten] 2 Anreisetage mit dem Bus
- Stuttgart - Berlin - Riga - Pärnu (knapp über 2000km)
- Abfahrt in Stuttgart um 8:00 Uhr, Ankunft in Pärnu um 21:00 Uhr an Tag darauf (Estland hat 1h Zeitverschiebung zu Deutschland)
- Übernachtung auf dem Campingplatz Konse am Fluss Pärnu, die Homepage ist http:/www.konse.ee (EST/ENG). Die Rezeption ist bis 23:00 Uhr besetzt, Küche und sanitäre Anlagen sind ok und neu, die Lage am Fluss schön. Wir haben pro Person und Zelt je 50 EEK bezahlt, damit war der Campingplatz einer der teuersten, auf denen wir übernachtet haben.
[Bearbeiten] 1. Tag in Estland - Pausentag
- Stadtbesichtigung in Pärnu und Badetag
- Sehenswürdiges und Bademöglichkeiten
- Pärnu ist eine sehenswürdige estnische Kleinstadt mit netten Holzhäusern, vielen Parks und Grünanlagen. Sehenswert ist die Ritterstrasse (Rüütli), das Tallinner Tor, das Rathaus (Raekoda), das Kurhaus und die orthodoxe Katarina Kirik. Der Weg von der Mündung des Flusses Pärnu in die Ostsee zum Campingplatz entlang des Flussufers ist sehr schön.
- Der Stadtstrand von Pärnu war der schönste der gesamten Reise; der ist Sand weiss, die Wasserqualität super, es hat viele Spielgeräte und einen Beachvolleyplatz.
- Übernachtung
- Wieder Camping Konse
- Einkauf und Wasserversorgung
- Port Artur Einkaufszentrum am Busbahnhof, Öffnungszeiten Mo-Sa 9:00 bis 22:00 Uhr
- Anmerkungen
- In der Touri-Info gegenüber Museumslok beim Busbahnhof hängen Linien- und Fahrpläne aus. Unbedingt fotografieren!
[Bearbeiten] 2. Tag
- Start-, Durchgangs- und Zielort
- Wandern im Soomaa-Nationalpark: Aesoo in Richtung Riisa
- Länge und Schwierigkeit
- schwer zu sagen
- Streckenverlauf
- Unser Ziel war es, an diesem Tag von Aesoo nach Riisa zu wandern. Die Strecke war auf der Karte von www.soomaa.ee als Google-Maps-Karte eingezeichnet.
- Busfahrt von Pärnu nach Aesoo nur um 6:05 Uhr früh morgens möglich, daher sind wir sehr früh vom Campingplatz Konse aufgebrochen. Fahrkarten haben wir wie immer bei Überlandfahrten im Bus gekauft, die Verbindung haben wir am Tag zuvor in der Touri-Info in Pärnu rausgefunden. Busfahrt hat super geklappt.
- In Aesoo haben wir die Brücke über den Fluss nicht gleich gefunden und sind 2,5 km in Richtung Leetva gelaufen. Nach Nachfrage bei einer älteren Frau haben herausgefunden, dass unsere gesuchte Brücke direkt in Aesoo gewesen wären. Wir sind dann zurückgelaufen und haben sie direkt in Aesoo gefunden. Die Brücke ist eine wacklige Hängebrücke mit losen Brettern und war außerdem abgeschlossen. Wir sind dann ohne Rucksack um das abgeschlossene Tor geklettert und haben das Gepäck nach und nach durchgereicht. Das hat aber allen recht viel Spaß gemacht. Durch den Fluss waten wäre nicht möglich gewesen, da waren Strömung und Tiefe zu groß.
- Der Weg war recht leicht zu finden, ist aber sehr schnell so zugewachsen gewesen, dass er nicht mehr passierbar war. Wir haben uns dann auf Wiesen und halb eingewachsenen Fahrspuren eines Geländewagens mühsam durchgeschlagen. Bei Alta nahe dem Zusammenfluss der Flüsse Tohera und Halliste war dann eine weitere Hängebrücke, über die wir dann ohne Klettern die Flussseite gewechselt haben.
- Anschließend sind wir der Fahrstrecke entlang weitergewandert, also auf der gleichen Strecke, wie der Bus uns hingefahren hat.
- Wenn man auf der Fahrstrecke nach Riisa wandern möchte, kann man bei der Schule (Bushaltestelle Viira Kool) über die dritte Hängebrücke abkürzen. Sonst müsste man bis zu der Brücke in Joesuu laufen. Eine andere Möglichkeit über den Fluss wären die privaten Boote der Bewohner von Saarisoo gewesen. Wir haben aber niemanden zum Fragen gefunden und wollten uns keines einfach so "ausleihen". Auf der anderen Flussseite wäre direkt der auf www.soomaa.ee eingezeichnete Rundwanderweg "Riisaa rabaranda / Riisa bogtrail" gewesen.
- Allgemeines:
- Bei den meisten Häusern wird man von einem Hund "begrüßt", bevor man das Haus erreicht. Die Hunde sind immer sehr gut erzogen, aber nahe der Häuser auch sehr scharfe Wachhunde. Wer mit Hunden ein Problem hat, sollte lieber jemand anderen nach dem Weg fragen lassen.
- Übernachtung
- An einem Badehaus am Fluss. Wir haben an einem Haus zwischen den Bushaltestellen Pöörde und Tohera der Busstrecke zwischen Aesoo und Tori gefragt, die Besitzer waren superfreundlich und hätten uns sogar ins Badehaus gelassen. Also Gastfreundschaft pur! Wir haben als Dankeschön eine Tafel Schokolade und eine kleine selbstgebastelte Karte verschenkt.
- Einkauf und Wasserversorgung
- Kein Wasser und keine Lebensmittel benötigt
- Fazit des Tages:
- + Wunderschöne Landschaft, nette Leute, eine geniale Übernachtungsstelle, viel Abenteuer auf der ersten Hängebrücke
- - Der zugewachsene Weg zwischen Aesoo und Alta, leider von den Sümpfen nichts gesehen wegen hoher Bäume
[Bearbeiten] 3.Tag
- Start-, Durchgangs- und Zielort
- Wandern im Soomaa-Nationalpark: Tohera - Riisa - Aussichtsturm - Riisa
- Streckenverlauf
- Wir sind von unserer Übernachtungsstelle am Badehaus weiter nach Riisa gelaufen. Dabei sind wir an der Tohera vorbei bis zur Haltestelle "Viira kool", dort links abgebogen und über die dritte Hängebrücke am Fluss der Fahrstraße auf der anderen Flussseite entlang über Viinahaua nach Riisa. Die Strecke war etwa eine halbe Tagesetappe.
- In Riisa hat es angefangen zu regnen, wir haben die Zelte auf dem ausgeschilderten "Lagriplats" auf der Wiese an der Bushaltestelle die Zelte aufgeschlagen und im Trockenen Mittag gegessen.
- Die Gruppe hat sich dann aufgeteilt, je nach Lust und Ausdauer sind wir dann ohne Gepäck auf Moorerkundungsrunde gegangen:
- Die kleine Runde: Am Eingang des Naturparks ein kleines Stück vor Riisa gibt es einen ausgeschilderten Rundweg mit ca. 5 km Länge. Er ist auf der www.soomaa.ee-Google-Karte blau eingezeichnet. Die Strecke führt übrigens unweit des Badehauses auf der anderen Seite des Flusses entlang. Es gibt einen kleineren Aussichtspunkt mit schöner Aussicht über die Hochmoor-Landschaft dort. Die am Anfang dieses Weges aufgestellte Karte ist für diesen Rundweg OK, aber hat bei uns mehr Verwirrung gestiftet als geholfen. Die www.soomaa.ee-Karte ist deutlich besser.
- Die große Runde: Geht vom Lagriplats weiter ein Stück Richtung Soomaa-Besucherzentrum, vorbei am gut ausgeschilderten "Riisa Rantso" (einem Hotel) bis zu einer auffälligen Brücke über den Fluss (auf der Karte als Bootsanleger und Schwimmstelle markiert). Vor dieser Brücke geht ein ausgeschilderter Weg links ab, das Schild ist estnisch und hat ein Turm-Logo darauf. Ab hier ging bei uns die Schnakenattacke los, mit einem Schlag mit der flachen Hand war es problemlos möglich, 3-5 von den lästigen Blutsaugern zu erlegen! Der Weg geht nun schnurgerade an schönen Grillstellen mit Plumpsklo vorbei, bis er eine leichte Rechtskurve macht. An dieser Stelle ist auch ein Holzschild "Karuskose 0,8 km". Links zweigt dort ein Trampelpfad durch den Wald ab, das ist der direkte Weg zum Aussichtsturm (hikingtrail 1 auf der Soomaa-Karte). Wir sind die Straße aber weiter geradeaus bis zu einem Parkplatz mit Übernachtungshütte, in der haben wir uns eine kurze Zeit vor den Schnaken versteckt. Von diesem Parkplatz geht links ein Holzsteg auf dem Sumpf entlang bis zum Aussichtsturm (hikingtrail 2). Hier sind uns noch einige Leute vom Riisa Rantso auf Tretrollern begegnet, die man dort mieten zu kann. Am Aussichtsturm kommt dann die Riesenüberraschung: Der dichte Wald geht innerhalb von wenigen Metern in eine riesige bis zum Horizont reichende Moorlandschaft mit gelb blühenden Blumen und kleinen Bäumen über. Überall summen Libellen, die Schnaken sind glücklicherweise komplett verschwunden. Auf Stegen kann man über dem Moor einen kleinen Rundweg erwandern, es gibt Badelöcher mit Treppen zu den kleinen Moorseen (siehe Bild). Wir fanden diese Landschaft einen absoluten Höhepunkt der Freizeit und haben es ziemlich bereut, keine Badesachen mitgenommen zu haben. Die Teilis haben dann ein wenig die Beine ins Wasser gehalten und ich viele Fotos gemacht, weil es uns diese Landschaft einfach überwältigt hat. Wenn man die Satellitenbilder anschaut, haben wir vom Soomaa-Moor aber trotzdem nur einen Bruchteil gesehen! Den Rückweg sind wir dann den kürzeren Weg durch den Wald zurück bis zur Brücke gejoggt, weil die Mücken wieder sehr genervt haben.
- Übernachtung
- Wie schon beschrieben am ausgewiesenen "Lagriplats" bei der Bushaltestelle unweit des Flusses.
- Einkauf und Wasserversorgung
- Kein Essen benötigt und Wasser aus dem Fluss als Tee abgekocht. Das Wasser, das uns die Einwohner in Riisa gegeben haben, hat entweder penetrant faulig nach Schwefelwasserstoff geschmeckt oder hatte einen ekligen metallischen Nachgeschmack. Das Flusswasser war als gut durchgekochter Tee oder fürs Essen ist aber gut zu gebrauchen.
- Fazit des Tages
- ++ Die wunderschöne Moorlandschaft
- ++ Laut Internetrecherche auch sehr gut per Kajak zu erkunden!
- - Dass wir zu wenig Zeit dort verbringen konnten und im Moor nicht richtig gebadet haben => Beim nächsten Besuch dort unbedingt einen ganzen Tag dort verbringen!
[Bearbeiten] 4. Tag
- Start-, Durchgangs- und Zielort
- Busfahrt von Riisa nach Liiva auf der Insel Muhu + Ausflug nach Pädaste
- Streckenverlauf
- Busfahrt von Riisa nach Liiva. Überfahrt mit der Fähre, da Muhu keine Brücke zum Festland hat.
- Quartier beziehen auf dem Campingplatz in Liiva
- Diejenigen, die Lust hatten, sind mit Tagesgepäck zum Hofgut Pädaste gelaufen, einem von deutschen Adeligen erbauten edlen Anwesen mit großen Parkanlagen. Heute ist Pädaste ein exklusives Hotel, der Park war nach unserer Info kostenlos zu besichtigen, was aber nicht (mehr?) stimmt. Die Tageskarte hätte 50 EEK pro Person gekostet, was der Gruppe dann für die kurze Besuchsdauer zu viel war. Als Ersatz sind wir dann an eine Badestelle an der Ostsee unweit des Hofguts, die aber leider sehr algig war. Gesamtdauer der Wanderung ca. 16km.
- Eine andere Möglichkeit für einen Tagesausflug wären Steilküsten in der Nordhälfte von Muhu gewesen, vielleicht als Alternative für die halbtägige Wandertour.
- Übernachtung
- Campingplatz in Liiva, Preis: 75EEK für Zelt inklusive 2 Personen, 25EEK für jede weitere Person, 25EEK Dusche für 2 Personen
- Der Campingplatz ist schnuckelig klein hinter einem Restaurant, er hat Küche mit Herd und Grillstelle, die sanitären Anlagen waren OK.
- Anmerkung
- Das WLAN an Restaurant gegenüber der Touri-Info ist offen. Außerdem hängen in Liiva Busfahrpläne an den Haltestellen aus.
- Fazit
- + angenehmer Umzugstag mit netter Fährfahrt und Ostseefeeling
- + keine Mücken mehr
- - leider Pädaste nicht gesehen
[Bearbeiten] 5. Tag
- Start-, Durchgangs- und Zielort
- Liiva - Linnuse - Nautse - Koguva - Nautse
- Streckenverlauf
- Wanderung von Liiva nach Nautse mit großem Gepäck und Besichtugungen
- Überreste einer estnischen Wallburg, in der die Inselbevölkerung 1227 nach einer Belagerung durch den deutschen Schwertbrüderorden getötet wurde. Ein steinernes Mahnmal erinnert heute noch daran.
- Windmühle Eemu (Eintritt zur Besichtigung: 8EEK und 5EEK ermäßigt)
- Straußen-/Kängurufarm (Eintritt: 30 EEK und 20 EEK ermäßigt).
- Nachdem wir eine super Übernachtungsstelle gefunden haben, sind wir mit Tagesgepäck zum Museumsdorf Koguva gewandert. Koguva ist ein unter Denkmalschutz stehendes schnuckeliges Fischerdorf mit Reetdächern, das durch den dort gebürtigen Schriftsteller Juhan Smuul in Estland sehr bekannt wurde.
- Wanderung von Liiva nach Nautse mit großem Gepäck und Besichtugungen
- Übernachtung
- Wir durften bei einem extrem gastfreundlichen Esten in Nautse an seinem Badesee übernachten. Letztes Haus auf der linken Seite, wenn man von der Hauptstraße kommt, die von Kuivastu nach Kuressaare (Saaremaa) führt. An dem Badesee hat es einen kleinen Sandstrand und einige Kajaks, mit denen man paddeln darf. Er hat uns dann sein super liebevoll eingerichtetes Haus mit den Nebengebäuden gezeigt. Den Badesee erreicht man von einem Stichweg von der Dorfstraße aus.
- Wasser und Einkaufen
- Einkäufe waren nicht notwendig, Wasser haben wir bei unserem Gastgeber in der Küche zapfen dürfen.
[Bearbeiten] 6. Tag
- Start-, Durchgangs- und Zielort
- Nautse - Kuressaare
- Streckenverlauf
- Busfahrt 11:47 Uhr ab Nautse bis nach Kuressaare
- Nachmittags haben wir die schöne Stadt mit ihren schnuckeligen Häusern und der imposanten Arensburg erkundet und waren am Stadtstrand baden. Die Badestelle hatte leider recht viele Algen.
- Bei der Touri-Info gab es einen Rechner mit Internet, da haben wir Busverbindungen rausgesucht und abfotografiert.
- Übernachtung
- Campingplatz Piibelehe in der gleichnamigen Straße. Der Campingplatz ist eher ein großer Garten mit Wohnhaus des Besitzers darin und liegt etwas versteckt im Wohngebiet. Es gibt einen großen Gaskocher im Freien, eine überdachte Sitzgruppe mit Steckdosen für Ladegeräte, aber keinen Kühlschrank. Ein offenes WLAN gibt es ebenfalls (auch in der Stadt sind offene Funknetze leicht zu finden). Die sanitären Anlagen sind sehr gut. Wenn niemand da ist einfach Zelt aufstellen, der Besitzer kommt dann abends vorbei. Er versteht ein wenig Deutsch, wenn man langsam spricht, spricht sonst nur Estnisch.
- Wasser und Einkaufen
- In Kuressaare gibt es einige große Supermärkte, Öffnungszeiten in der Regel Mo-Sa 9-22 Uhr, der große Selver hat sogar bis 23 Uhr auf. Vermutlich hat er sogar sonntags geöffnet, wir sind uns aber nicht ganz sicher.
- Am Bussijaam, also am Busbahnhof, laufen die meisten Buslinien auf Saaremaa zusammen. Die Busfahrpläne hängen im Gebäude aus, also unbedingt abknipsen! Der Busbahnhof befindet sich zwischen der Altstadt und dem Campingplatz.
- Fazit
- + Kuressaare ist eine wunderschöne Stadt
- + Schöner Pausentag mit allen organisatorischen Möglichkeiten (Einkaufen, Busfahren, Infos organisieren...)
[Bearbeiten] 7. Tag
- Start-, Durchgangs- und Zielort
- Kuressaare - Kihelkonna - Sarapiku Järv nahe der Halbinsel Harilaid
- Streckenverlauf
- Busfahrt Kuressaare - Kihelkonna (7:05 Abfahrt)
- Wanderung Kihelkonna - Oju - Kurevere - Tarajama - Sarapiku järv: Wir sind immer der Grenze des Vilsandi-Nationalparks entlang nach Norden gelaufen. Der Weg ist einfach zu finden. Trotz der Nähe zur Ostsee sieht man das Ufer nur selten, was aber dadurch entschädigt wird, dass am Wegesrand überall Blumenwiesen blühen und Schmetterlinge fliegen.
- Man sollte immer auf dem Weg bleiben, Anwohner haben davor gewarnt, dass im hohen Gras und im Schilf Vipern zu finden sind. Die sollte man auch im eigenen Interesse besser nicht aufscheuchen.
- Übernachtung
- Super Schlafplatz im Süden des Sarapiku järv
- Offizielle Übernachtungsstelle direkt am See mit Grillstelle aber ohne Plumpsklo. Vergleichbare Alternativen wären am Eingang des Nationalparks vor der Halbinsel bei einem markanten Pavvilion gewesen und auf der Halbinsel Harilaid am Ostufer des Laialepa laht. Aufgrund aufkommendem Schlechtwetters haben wir uns für die näheste Übernachtungsstelle entschieden. Die Übernachtungsstelle auf Harileid wäre aber auch bei heftigem Wetter oder Seegang kein Problem gewesen.
- Wasser und Einkaufen
- Kihelkonna hat zwei Läden und eine Post. Obst und Gemüse waren leider nicht in unseren Mengen erhältlich, wir musste da etwas improvisieren. Brot, Joghurt, Milch, Wurstwaren und alles Trockzeugs sind aber kein Problem.
- Fazit
- + Wunderschöne Landschaft, tolle Wege
- + Super Übernachtungsstelle
- - Der Süden des Vilsandi-Nationalparks mit seinen Inseln wäre sicher auch noch schön gewesen. Es sind Wanderwege über die Ostsee eingezeichnet, vermutlich ist das mit ausgezogenen Wanderstiefeln bei wenigen Zentimetern Wassertiefe machbar. Das war aber so nicht in Erfahrung zu bringen.
[Bearbeiten] 8. Tag
- Start-, Durchgangs- und Zielort
- Sarapiku Järv - Harilaid - Undva
- Streckenverlauf
- Morgens sind wir recht spät weggekommen wegen starkem Regen. Wir haben die Zelte aufgebaut gelassen und sind mit kleinem Gepäck um die Halbinsel gelaufen. Da der Weg im Süden und Westen recht sandig ist, ist der Weg mit schwerem Gepäck nicht zu empfehlen. Der Norden ist eher kiesig und auch mit großen Rucksäcken machbar. An der Spitze der Halbinsel ist ein Leuchtturm (siehe Foto). Der Leuchtturm war früher schief und wurde die letzten Jahre aufgerichtet. Der Turm stand ganz früher am Strand, nach einem Sturm wurde der Sand weggeschwemmt und nun steht er im Wasser. Wenn man nun irgendwo Fotos vom Leuchtturm findet, gibt es ihn schief oder gerade, im Wasser oder an Land. Zwischen der großen Halbinsel und dem Festland befindet sich eine große Kiesbank, die man auch auf Satellitenbilder sehr gut sieht.
- Wieder am Zeltplatz angekommen haben wir Zelte abgebaut und Mittag gegessen. Dann sind wir ein Stück in Richtung Harilaid und nördlich des Sees bis nach Neeme. In Matsi mussten wir dann dem Weg entlang durch ein grünes Gatter in Richtung Undva. Dieser Weg war dann nur noch ein Trampelpfad mit Wasserlöchern, über die Eisengitter gelegt waren. Somit war der Weg trotz sumpfigem Untergrund akzeptabel begehbar. Unser Ziel war ein nettes Plätzchen am Podragu Järv, was aber wegen sumpigem Untergrund nicht so einfach war. Wir haben uns dann ein Plätzchen auf einer Wiese nache dem Fahrweg bei Undva gesucht. Auf der Karte war da ein kleiner See eingezeichnet, aber wir haben keinen gefunden. Zum großen See waren es über einen Stichweg dann 10 min zu Fuß.
[Bearbeiten] 9. Tag
- Pausentag mit Einkaufen
- Keine Aktivitäten, da es den ganzen Tag Vollgas durchgeregnet hat.
- Ein Teamer und zwei Teilis mit leeren Wanderrucksäcken sind als Einkaufstrupp nach Kihelkonna. Es gibt eine Busverbindung ab Tagamoisa, jedoch fährt nur ein Bus am Tag hin und einer zurück. Da wir nicht schon um 8:30 Uhr hinfahren wollten, wollten wir ab Tagamoisa trampen. Das erste Auto hat uns auch mitgenommen, aber das war erst auf halbem Weg nach Kurevere, da auf dieser Strecke fast kein Verkehr ist. Daher haben wir für den Rückweg dann auch den Bus bevorzugt, der aber erst um ca. 18:30 Uhr losgefahren ist. Die Warterei in Kihelkonna war recht ätzend, nicht nur wegen dem Dreckswetter, sondern auch wegen den Dorfalkoholikern, die uns dazu nötigen wollten mit ihnen Bier zu trinken.
[Bearbeiten] 10. Tag
- Start-, Durchgangs- und Zielort
- Undva - Suuriku pank - Rannaküla - Veere - Uferwald im Süden der großen Bucht Tagalaht
- Streckenverlauf
- Von Undva nach Norden, dann am Ostseeufer nach Süden
- Am Ostseeufer gibst es schöne 5-10m hohe Steilküsten mit einem tollen Blick auf die Ostsee. Die Steilküsten befinden sich ein paar Meter vom eigentlichen Ufer weg, weil sich das Land hier hebt. Klippenspringen ist also nicht möglich.
- Mittagspause in Veere am Hafen, wir sind dann aber wegen starkem Regen in das Bushaltestellenhäuschen an der Hauptstraße geflüchtet.
- Übernachtung
- Im Uferwald ca. 200m vom Strand weg. Tolles Plätchen, schöner Strand, toller Sonnenuntergang mit Kitesurfern am Strand. Kleiner Fluss für Spülwasser und zum Haarewaschen am Strand vorhanden.
- Wasser und Einkaufen
- waren ausgestattet
- Fazit
- + Schöne Strecke
- - Durchwachsenes Wetter
[Bearbeiten] 11. Tag
- Start-, Durchgangs- und Zielort
- Süden der Tagalaht Bucht - Pidula - Mustjala - Busfahrt nach Kuressaare
- Streckenverlauf
- Halbtagesstrecke nach Mustjala der wenig befahrenen Straße entlang.
- Schlafend Sonne tanken in Mustjala und erkunden des Dorfs am Mittag
- Busfahrt Mustjala - Kuressaare: Wir hatten am Busbahnhof in Kuressaare die Fahrpläne abfotografiert, daher war uns auch die Verbindung bekannt.
- Übernachtung
- Kuressaare Campingplatz Piibelehe wie Tag 6
- Wasser und Einkaufen
- Mustjala hat einen kleinen Supermarkt bei der Kirche. Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-19Uhr, Sa 10-15 Uhr. Größe vergleichbar mit Kihelkonna, Frischzeugs ist nur in kleineren Mengen verfügbar. Toiletten sind hinter dem Gebäude.
- Einkauf in Kuressaare wie schon beschrieben
- Fazit
- + Lockerer Tag
- + Tolles Wetter
[Bearbeiten] 13. Tag
- Start-, Durchgangs- und Zielort
- Busfahrt Kuressaare - Tallinn
- Streckenverlauf / Tagesverlauf
- Busfahrt nach Muhu, Übersetzen mit Fähre, Weiterfahrt bis zum internationlen Busbahnhof Tallinn (225 EEK/Person, mit internationalem Schülerausweis weniger).
- Wir sind zu zweit zur Touri-Info beim innerstädtischen Busbahnhof (10-15min zu Fuß in Richtung Stadt) um bessere Übernachtungsmöglichkeit als letztes Jahr zu organisieren. Die waren auf einem Campingplatz mitten im Industriegebiet, der andere Campingplatz in Tallinn war horrend teuer (ca. 1300 EEK für 11 Personen). Wir haben nach wildem Campen im Staatswald gefragt und dort den Tipp bekommen, zwischen Randvere Tee ind Pirita Beach im Wald unsere Zelte aufzuschlagen. Der Tipp war dann ein absoluter Volltreffer: Der Strand ist nah und superschön, die Zelte sind gut versteckt und durch Trampelpfade erreichbar, die Busverbindung in die Stadt ist gut (Linie 1A, 9 EEK/Person am R-Kiosk, einzeln 13 EEK/Person). Außerdem gibt es einen Trinkwasser-Hydranten am Strand und der Selver-Supermarkt ist nur drei Haltestellen entfernt.
- Wir haben anschließend von Christiane, einer ehemaligen BDPlerin, die seit zwei Jahren in Tallinn wohnt und arbeitet, eine richtig gute Stadtführung bekommen.
- Tallinn ist klasse, die mittelalterliche Altstadt erinnert mich an Lübeck - beide Städte sind durch die Hanse wohlhabend geworden und viel vom damaligen Ostseehandel zwischen Lübeck und St.Petersburg lief über Tallinn. Die Altstadt ist renoviert, in einem Top-Zustand und sauberer als viele deutschen Städte.
- Südlich der Altstadt gibt es moderne Hochhäuser, viele internationale IT und Internetfirmen haben einen Sitz in der Stadt. Das gibt der Stadt auch eine moderne Seite.
- Übernachtung
- Stadtwald in Pirita in der Nähe vom Strand
- Wasser und Einkaufen
- Selver-Supermarkt, Öffnungszeiten: 9-22h
- Trinkwasserhydrant am Strand
- Fazit
- + Genialer Schlafplatz
- + Tallinn ist einfach eine tolle Stadt
[Bearbeiten] 14. Tag
- Start-, Durchgangs- und Zielort
- Stadtbesichtigung Tallinn
- Tagesverlauf
- Stadtbesichtigung in Kleingruppen
- Wir sind morgens von Pirita in die Altstadt mit Tagesgepäck gelaufen, das große Gepäck haben wir an unserem Übernachtungsplatz in den Zelten gelassen. Dabei ist nichts abhanden gekommen, Wertsachen haben wir aber auch mitgenommen. Auf dem Weg in die Stadt hat es uns mehrfach zusammengeregnet, aber Mittags war das Wetter dann besser.
- Da Stadterkundungen je nach Gruppe auf sehr unterschiedliches Echo stoßen, haben wir auf dem Vortreffen gefragt, ob sie überhaupt Lust dazu hatten. Unsere Teilis haten großes Interesse und waren wie wir begeistert von der sehenswerten Stadt!
- Wir Teamer waren auf dem Bahnhof und haben geschaut, was Zugfahren kostet und wie das läuft. Außerdem haben wir an den Internetrechnern in den Touri-Infos die Busverbindungen rausgesucht und für die letzten Tage eingekauft.
- Übernachtung
- Stadtwald in Pirita in der Nähe vom Strand
- Fazit
- + Wunderschöner Tag!
[Bearbeiten] 15. Tag
- Start-, Durchgangs- und Zielort
- Busfahrt Tallinn - Mustvee
- Streckenverlauf
- Wir sind zu Fuß quer durch den Kadrioru Park zum Busbahnhof gelaufen.
- Busfahrt über Rakvere nach Mustvee an den Peipussee, Kosten: 160EEK pro Person. In Mustvee ist der See 50km breit und es soll dort die besten Badestellen des Sees haben, daher haben wir uns diesen Ort rausgesucht.
- Je mehr man in Richtung Osten mit dem Bus fährt, desto schlechter werden die Straßen und Häuser. Man merkt, dass der Aufschwung der letzten Jahre im Osten Estlands noch nicht angekommen ist.
- Auf Touristen ist man in Mustvee nicht eingestellt. Es gibt zwar einen gut ausgestatteten Supermarkt mit Apotheke, eine Post, eine Bücherei und einen Geldautomaten, aber nicht einmal die Bevölkerung weiß, wo die Touri-Info ist oder ob es überhaupt eine gibt. Kleinere Infos haben wir in der Bücherei bekommen, sie ist gegenüber vom Busbahnhof und dem Supermarkt, linke Seitentür, 1.OG, Öffnungszeiten 10-18Uhr. Es gab dort zwar Stadtpläne oder brauchbares Infomaterial, aber wir haben dort die Erlaubnis bekommen, auf einer Wiese am Hafen übernachten zu dürfen.
- Aufgrund von Vollgas-Dauerregen waren wir trotz warmem Badewasser nicht schwimmen, dafür gab es abends als das Wetter wieder besser wurde einen genialen 180-Grad Regenbogen. Ein Teil der Teilis waren noch abends in der Kneipe zwischen Supermarkt und Hafen.
- Es hätte auch bei einem Bed and Breakfast gegenüber der Wiese unsere Zelte aufschlagen können, Kosten: 50EEK/Zelt und 25 EEK fürs Duschen.
- Übernachtung
- Lagriplats auf einer Wiese direkt am See
- Wasser und Einkaufen
- Supermarkt direkt am Busbahnhof
- Fazit
- - Badetage bei schlechtem Wetter sind langweilig, kein Alternativprogramm möglich
[Bearbeiten] 16. Tag
- Start-, Durchgangs- und Zielort
- Busfahrt Mustvee - Tartu
- Tagesverlauf
- Busfahrt zur Universitätsstadt Tartu für 60 EEK/Person, evtl. wäre auch ein Bus für 50 EEK zu finden gewesen. Das war aber weder in Mustvee noch auf www.bussiresid.ee in Erfahrung zu bringen.
- Wir haben die Übernachtungsmöglichkeiten von www.estlandia.de unter die Lupe genommen und beschlossen, die Zelte am Bed and Breakfast in der Hiie 10 aufzuschlagen (www.bed.ee). Der Preis wäre laut Homepage 4€/Person gewesen, der Besitzer wollte aber noch 25 EEK/Person fürs Duschen extra haben. Wir haben dann auf 750EEK für alle 11 Personen heruntergefeilscht. Es gibt dort keine vollwertige Küche, aber eine Mikrowelle und einen Wasserkocher. Im Haus gibt es ebenfalls Duschen für 2 Personen ihne Vorhang dazwischen. Duschen waren wichtig, weil wir geduscht am nächsten Morgen in den Bus einsteigen wollten. Im Aufenthaltsraum gibt es einen PC mit Internet, Fernseher, einen großen Tisch und ein Sofa.
- Wären die Duschen nicht wichtig gewesen, hätten wir den Tip von Christiane ausprobiert: Hinter der Sängerbühne startet der Hasenpfad (estnisch Jänese Matkarada). Dort gibt es einen Lagriplats zum kostenloses Übernachten am Fluss.
- Estlands zweitgrößte Stadt Tartu ist eine typische Studentenstadt, normalerweise ist die Stadt von den 18000 Studenten geprägt, wegen Semesterferien war die Stadt aber sehr leer und ruhig. Die mittelalterliche Altstadt ist 1775 abgebrannt, die historischen Gebäude entstammen also alle dem 18. und 19. Jahrhundert und sind sehr von der traditionsreichen Uni geprägt. Wir haben sind Tartu auf dem Rundweg vom Stadtplan erkundet, den es in der Touri-Info im Rathaus gegeben hat.
- Übernachtung
- B&B in Hiie 10
- Wasser und Einkaufen
- Einkaufszentrum 1,5 km vom B&B entfernt (die Straße nenn sich Vitamiini ;-) )
- Fazit
- + schöner Abschlusstage bei Bombenwetter in einer schönen Stadt, auch wenn sie nicht ganz an Tallinn rankommt
[Bearbeiten] Heimreise
- Tartu - Valga - Riga - Berlin - Frankfurt Main - Stuttgart
- Abfahrt 6:45 früh morgens in Tartu, Ankunft und Umstieg in Riga 11:00Uhr, Weiterfahrt am Bussteig 2 um 12:00Uhr. In Riga aufs Gepäck aufpassen!
- Ankunft im FFM am 21.08. um 16:10Uhr, dort ist Monique ausgestiegen. Wir hatten nur Stuttgart als Zielort in den Fahrkarten stehen, es sind aber Teilis in FFM und Karlsruhe ausgestiegen. Der Bus ist aber nur nach Karlsruhe in die Stadt gefahren, weil dort Leute eingestiegen sind. Ansonsten hätte das Aussteigen nicht geklappt, weil der Weg von der Autobahn in die Städte recht zeitaufwändig ist und das die Busfahrer deshalb ungern machen.

